Wechseldusche der Gefühle

16. Mai 2008 - 1 Kommentar

Ich hasse mich an solchen Tagen wie heute selbst. Ein wenig.

Seit Wochen geht es mir mehr schlecht als gut, ich fahre Achterbahn mit meinen Gefühlen und weiß schon vorher, dass nach jedem kleinen Hoch wieder der tiefe Fall droht. Dabei sollte ich doch eigentlich glücklich sein… beruflich stehen mir einige Wege offen, wovon ich auch mindestens einen beschreiten werde; die Sonne scheint und die Temperaturen sind in den letzten Tagen deutlich über 20° C geklettert; ich habe tagtäglich großartige Menschen um mich, die ich eher früher als später sehr vermissen werde.

Warum kann ich das alles nicht einfach genießen?

So gern würde ich einfach einen Schuldigen benennen und meinen Hass auf ihn projezieren, anstatt ihn gegen mich selbst zu richten. Aber da ist niemand. Niemand, der die Schuld verdient hätte.

Ich höre in letzter Zeit häufiger, dass das eine oder andere nicht gut für mich sei – und auch, wenn ich es selbst sehe und selbst WEISS, kann oder will ich es nicht ändern. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Vielleicht entwickelt sich ja doch noch was ganz tolles, wenn man nur lang genug daran festhält?

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Eine einzige, traurige Reaktion

Ines

Oh Oh, diese Situationen und Gefühle kenne ich zu gut.

Sobald ich die Menschen, die mir nicht gut taten, die ich aber trotzdem mochte, gemieden habe – dann wurde es meist noch schlimmer. Ganz am Ende steht man dann alleine da und hat irgendwie auch nichts gekonnt. Man fühlt sich doppelt und dreifach schuldig und allein, und Job und Co können das auch alles nicht mehr so richtig gerade rücken…

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