Seit Sonntag nehme ich mir schon vor, mein doch recht ereignisreiches verlängertes Wochenende in Hamburg zu verbloggen, doch leider ist die Zeit mal wieder so knapp und die Motivation immer geriner, je später der Abend wird.

Somit gibt es jetzt nur ein paar Shortcuts vom Wochenende und einen Flickr-Link zum Fotosgucken ;)

Quick & dirty:

  • viel gelacht, geredet, getanz und getrunken auf unserer Weihnachtsfeier am Hamburger Hafen
  • wenig geschlafen und das Katerfrühstück in der Agentur verpasst
  • gefühlte 200km durch Hamburg gelaufen
  • ca. 300 Fotos bei Wind, Nebel, Kälte und Regen geschossen
  • zum ersten Mal die Reeperbahn gesehen… ohne genug Alkohol im Blut kaum zu ertragen
  • leckere Cocktails in Altona getrunken
  • Frühstück bei den Bagel Brothers
  • Rückfahrt bei Sonnenschein *grml*

Es gibt für mich aktuell noch viel nachzudenken und zu grübeln, weil mich ein kurzes Gespräch mit einem Kollegen über Fernweh irgendwie angestachelt hat. Die Sehnsucht, das graue Deutschland für ein paar Tage in Richtung Sonne hinter mir zu lassen, wächst und wächst *seufz*…

Oh, Fortuna

30. November 2008 - 1 Kommentar - Special

Was jester bereits am Freitag verblogt hat, hole ich heut ein kleines bisschen ausführlicher nach.

Phoenixhalle, Mainz. Donnerstag, 28.11.2008, 19:45 Uhr
Wir betreten mit etwas Verspätung die Halle und holen uns erstmal schnell an der Abendkasse Karten. Beim Abgeben unserer Jacken höre ich aus dem inneren der Halle schon die ersten Klänge der Letzten Instanz, die deutlich zu früh dran sind. Also schwupps, schnell ins Getümmel und erstmal umschauen, wo man sich am besten hinstellt…

Die Letzte Instanz als Support ist eine großartige Einstimmung, wenn auch leider viel zu kurz. Neben Klassikern wie „Rapunzel“ oder „Mein Todestag“ spielten sie auch zwei Lieder von ihrem neuen Album, das im nächsten Jahr rauskommt und direkt Lust auf ihre Tour im nächsten Frühjahr macht. 07.04.2009, Batschkapp *freu* :)

Es folgte eine kurze Kippenpause im bitterkalten Vorraum der Halle. Ansich unspektakulär… bis auf jesters Gesicht, als mir ein angetrunkener Metalhead seine Liebe gestand ;)
Die sind harmlos… und wollen doch nur spielen ;)

Wieder drinnen standen bald die (gesundheitlich leicht angeschlagenen) Schandmäuler auf der Bühne. Und trotz der Magen-Darm-Grippe, die in den letzten Tagen die halbe Crew und an diesem Abend auch Anna erwischt hatte, war es eine richtig tolle Show. Im Gegensatz zum letzten Konzert in Neu Isenburg war nicht nur die Vorband besser, sondern auch Akustik und Songauswahl konnte diesmal mehr begeistern. Deswegen war ich auch meist ein Stück weiter vorne in der Menge unterwegs und am tanzen, während mein lieber alter Mann hinten stand und einfach nur gebannt und lächelnd auf die Bühne starrte :)

Zufrieden und begeistert, leicht durchgeschwitzt und nach einem harmlosen Bierchen als Durstlöscher nach dem Konzert ging’s gegen 23:45 Uhr wieder zurück nach FFM. Schöner Abend. Hat richtig Spaß gemacht :)

PS: eine kleine Anekdote muss ich einfach noch anbringen:
Kurz vor Konzertende schlich sich jester schon einmal raus, um unbemerkt unsere Jacken zu holen. WIe er mir später erzählte, wollte ihm bei dieser Gelegenheit draußen jemand einen Flyer in die Hand drücken. (Jester mag keine Flyer und er mag es nicht, wenn ihm etwas aufgezwungen wird. Anm. der Red.). Nach einem freundlichen „Hey, ohne Flyer kommst du hier nicht raus“ kam doch wieder ein bisschen der Bulle im lieben jester durch und er erwiderte nur „Wollen wir wetten?!“…. ich hätte das ja zu gern gesehen :D
Wie sich übrigens später herausstellte, war es ausgerechnet Holly von der Letzen Instanz, der von jester zwar auf der Bühne absolut begeistert wahrgenommen, im Vorraum beim Flyerverteilen jedoch nicht erkannt wurde. Ich glaub, ein kleines bisschen peinlich war’s ihm im Nachhinein schon ;)

Und da nach diesem wundervollen Konzert die Letzte Instanz wieder ganz ganz hoch im Kurs bei mir liegt, hier noch mein aktueller Ohrwurm:

eingebunden mit Embedded Video

YouTube Direkt

Weiße Stille

23. November 2008 - 0 Kommentare - Special

Der erste Schnee in diesem Winter hat mich ziemlich überraschend getroffen. Auf einmal sieht alles so ruhig und friedlich aus. Der schwarze Himmel wirkt nicht mehr so massiv, wenn die Erde weiß erstrahlt.

Der eine freut sich bei dieser Gelegenheit mit dem Auto durch den frisch gefallenen Schnee rauschen zu können; Ein anderer stapft voller Begeisterung eine Liebeserklärung in den Schnee – die seine Angebetete im Haus nebenan mit ebensolcher Begeisterung zur Kenntnis nimmt. Auf der anderen Straßenseite spielen ein paar Kinder mit dem weißen Pulver…

Für mich ist heute abend die Welt für kurze Zeit stehen geblieben. Und ich nahm mir endlich mal wieder die Zeit, richtig tief durchzuatmen. Die immer kürzer werdenden Tage gingen in letzter Zeit in der vielen Arbeit einfach unter…

Jetzt kommt wieder die Zeit der Dunkelheit, in der ich mir zu Hause haufenweise Kerzen anzünde, ihren Duft genieße und mich noch ein Stückchen weiter in mich zurückziehe als es sonst der Fall ist. Ich hab ein wenig Angst vor den nächsten Wochen, mit tristem grauem Wetter, Kälte und Einsamkeit. Selbstgewählter Einsamkeit. Wir sehen uns nach meinem emotionalen Winterschlaf.

Wo ist die tolle Zeit nur hin, in der man mit strahlenden Kinderaugen den ersten Schnee wahrgenommen hat und man es kaum erwarten konnte, Schneemänner bauen zu können, Weihnachtsplätzchen zu backen und endlich endlich reichlich beschenkt zu werden?

Den Wahrheitsgehalt dieses Spruches habe ich heute einmal richtig auf Herz und Nieren geprüft und ich muss sagen: es stimm! Oh Wunder ;)

Ich bin heute bei wunderschönem (wenn auch bitterkaltem) Herbstwetter mit meiner Cam ein wenig durch Frankfurt getigert und habe ein wenig nach dem kleinen, besonderen Ausschau gehalten. Ob es mir gelungen ist? Ich bin zufrieden und glücklich. Und vor allem haben die 3 Stunden an der frischen Luft mal richtig gut getan :)

Die kleinen Skater waren übrigens dankbare Motive… sie konnten stolz zeigen, was sie drauf haben und ich hab ein paar schöne Fotos abgegriffen ;) Hat richtig Spaß gemacht…

Musikempfehlung hierzu: Dashboard Confessional – Carry this Picture
*mitträller*

Was tut man, wenn man total euphorisch wegen einer gewissen Amazon-Bestellung ist, die sich bereits 20 Minuten nach dem Abschicken im Versandprozess befindet?

Genau, man fragt sich, ob man diesen wundervollen Freudenspender namens Amazon heiraten kann. Und was tut man dann aus lauter Euphorie und Wahnsinn?

Man befragt das große allwissende Google-Orakel, ob eine Hochzeit im Rahmen des möglichen liegt. Und als Beweis, dass Google allwissend ist, hier der erste Sucheintrag:

Googles Antwort auf die Frage: Kann ich Amazon heiraten?

Googles Antwort auf die Frage: Kann ich Amazon heiraten?

*schnüff*… na dann eben nicht.

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