*träller*

Ja, das lang ersehnte Schandmaul-Konzert vor zwei Tagen hallt auch heute noch nach.
Kurz: es war ein genialer Abend, trotz persönlich ungeliebter Vorband, verhältnismäßig mieser Akustik, furchtbar stickiger Luft und eines (gefühlt) viel zu kurzen Auftritts ;)

Schandmaul-Poster Neu Isenburg - 22.04.2008

Dieses Konzert war aus einem Grund jedoch etwas ganz besonderes: ich durfte mich über die Begleitung meines lieben jester freuen, den ich dank der stimmungs- und kraftvollen Live-Performance meiner geliebten Schandmäuler anscheinend mit dem Virus infizieren konnte :)

Auch, wenn die Playlist gut gemischt war, musste ich irgendwie schmerzlich feststellen, dass mit jedem neuen Album die Anzahl meiner heißgeliebten Klassiker immer mehr abnimmt. “Walpurgisnacht” war natürlich Pflicht und auch “Der letzte Tanz” war wundervoll mitzusingen und -tanzen… und doch, mir fehlte irgendwas *seufz*
Nichtsdestotrotz war es ein genialer Abend in netter Begleitung *nochmalbeton*. (Anm. der Autorin: Ich hab heute noch Muskelkater in den Beinen vom vielen Hüpfen und Tanzen – nie wieder soviel Sport *grien*)

PS: Wenn man bei jesters Video ganz genau hinschaut, kann man meine Hände erkennen, die ihm immer wieder vor die Linse hüpfen ;)

PPS: Ich weigere mich weiterhin, jesters Kategorisierung “Gothic-Rock” anzuerkennen. Schandmaul ist eine Mittelalter- oder Folk-Rock-Band *grml*

Komisch…

5. April 2008 - 1 Kommentar - Special

jester: darf ich komisch zu dir sagen?

sanna: jederzeit

jester: du bist komisch

sanna: i know. ich hab eben zwei löffel erdnussbutter direkt aus dem glas gegessen… wenn das nicht komisch ist

jester: uah.. *schuettel*

sanna: tja, siehste

jester: ist dir nicht schlecht jetzt?

sanna: nö, wieso sollte es? ist genauso als würde man erdnüsse essen… nur ohne kauen zu müssen ;)

Am Donnerstag Abend ergab sich für mich spontan die Möglichkeit mit einem Freund das Konzert der letzten Instanz im Mainzer KUZ zu besuchen. Von der alltäglichen Unlust geplagt, raffte ich mich trotz des verlockenden Rufes meines Sofas auf, schmiss mich endlich mal wieder in schwarze Weggeh-Klamotten und schon waren wir auf dem Weg nach Mainz.

Der Abend hat sich schnell zu einem wundervollen Erlebnis entwickelt, das mir mal wieder richtig gut getan hat. Zusammen mit den Jungs der letzten Instanz standen bei dieser Akustik-Tour noch Anna von Schandmaul, Frau Schmitt von Subway to Sally und Leandra auf der Bühne. Und ich muss sagen, selten war ich von einem Konzert so begeistert und berührt wie an diesem Abend.

Was auch dazu geführt hat, dass ich mich gestern nicht davon abhalten konnte, mir per iTunes die letzten zwei Alben der letzten Instanz zu gönnen (Ja, es gibt noch Leute, die sich Musik kaufen ;) ). Somit folgt an dieser Stelle auch die dringende Empfehlung, sich Das weisse Lied der letzten Instanz zumindest einmal anzuhören.

Ich bin schon vor einigen Tagen auf ein erschreckendes, wie gleichsam faszinierendes Thema gestoßen: Scarification

Wikipedia schreibt dazu:

“Bei der Durchführung muss zwischen zwei Methoden underschieden werden: dem Schneiden (Cutting) oder Brennen (Branding). Das Schneiden erfolgt in der Regel mit einem Skalpell, wobei erst die Umrisse oder Outlines geschnitten werden und darauf hin die dazwischenliegende obere Hautschicht entfernt wird. Für ein Branding kann prinzipiell zwar jeder heiße Gegenstand verwendet werden, bei professioneller Durchführung wird dafür jedoch ein Elektrokauter verwendet.”

Dieses ursprünglich afrikanische Stammesritual der Körpermodifikation ist inzwischen wohl auch als Trend hier angekommen. Bei manchen Naturvölkern wurden damit Stammeszugehörigkeiten, Männlichkeit, Mut oder Familienstand öffentlich am Körper getragen, hierzulande schmücken sich Jugendliche mit Herzchen oder Sternen *stirnrunzel*.

Quelle: wikipedia.de

Ich weiß noch nicht ganz, was ich davon halten soll… generell üben Narben schon eine gewisse Faszination auf mich aus – weil jede Narbe normalerweise eine Geschichte erzählt. Doch was soll ich von Schmucknarben halten, die einfach nur schick aussehen sollen? Nüchtern gesehen ist es nichts anderes als ein Tattoo – vielleicht etwas schmerzhafter, auch wenn ich es selbst nicht beurteilen kann. Und doch stört mich irgendwas an der Vorstellung.

Das nächste, was ich beim Sprechzimmer gelesen habe, hat mich doch ein wenig “irritiert”:

“Die Scarification mit Wasserstoff Peroxyd ausreiben, um Entzündungen zu vermeiden, und um die Wunde zu desinfizieren. Salz und Zedernasche in die Schnitte reiben, um die Narbenbildung zu fördern (brennt zwar, aber hilft).”

*grusel* Naja gut, ich werd da noch ein paar Tage drüber nachdenken und dann nochmal schaun, was ich von dem ganzen halte…

Freund oder Feind?

10. Februar 2008 - 2 Kommentare - Special

“Freundschaft, das ist eine Seele in zwei Körpern.” – Aristoteles

“Auf die Freundschaft.” – Holsten Pilsener

“Freundschaft ist Liebe mit Verstand.” – Unbekannter Autor

“Ich wähle meine Freunde nach ihrem guten Aussehen, meine Bekannten nach ihrem Charakter und meine Feinde nach ihrem Verstand.” – Oscar Wilde

“Such dir deine Freunde mit Sorgfalt. Deine Feinde finden dich schon von alleine. ” – Jassir Arafat

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