Ich bin schon vor einigen Tagen auf ein erschreckendes, wie gleichsam faszinierendes Thema gestoßen: Scarification

Wikipedia schreibt dazu:

„Bei der Durchführung muss zwischen zwei Methoden underschieden werden: dem Schneiden (Cutting) oder Brennen (Branding). Das Schneiden erfolgt in der Regel mit einem Skalpell, wobei erst die Umrisse oder Outlines geschnitten werden und darauf hin die dazwischenliegende obere Hautschicht entfernt wird. Für ein Branding kann prinzipiell zwar jeder heiße Gegenstand verwendet werden, bei professioneller Durchführung wird dafür jedoch ein Elektrokauter verwendet.“

Dieses ursprünglich afrikanische Stammesritual der Körpermodifikation ist inzwischen wohl auch als Trend hier angekommen. Bei manchen Naturvölkern wurden damit Stammeszugehörigkeiten, Männlichkeit, Mut oder Familienstand öffentlich am Körper getragen, hierzulande schmücken sich Jugendliche mit Herzchen oder Sternen *stirnrunzel*.

Quelle: wikipedia.de

Ich weiß noch nicht ganz, was ich davon halten soll… generell üben Narben schon eine gewisse Faszination auf mich aus – weil jede Narbe normalerweise eine Geschichte erzählt. Doch was soll ich von Schmucknarben halten, die einfach nur schick aussehen sollen? Nüchtern gesehen ist es nichts anderes als ein Tattoo – vielleicht etwas schmerzhafter, auch wenn ich es selbst nicht beurteilen kann. Und doch stört mich irgendwas an der Vorstellung.

Das nächste, was ich beim Sprechzimmer gelesen habe, hat mich doch ein wenig „irritiert“:

„Die Scarification mit Wasserstoff Peroxyd ausreiben, um Entzündungen zu vermeiden, und um die Wunde zu desinfizieren. Salz und Zedernasche in die Schnitte reiben, um die Narbenbildung zu fördern (brennt zwar, aber hilft).“

*grusel* Naja gut, ich werd da noch ein paar Tage drüber nachdenken und dann nochmal schaun, was ich von dem ganzen halte…