Ein Anruf… von meiner eigenen Festnetznummer. Kripo Frankfurt. Adrenalinschub. Herzrasen. Zitternde Hände.

Nur noch einen Gedanken, der im Kopf in Endlosschleife rotiert: „Scheiße, Scheiße, Scheiße“.

Egal wie oft man diese Szene schon in Filmen oder Serien gesehen hat… darauf, die eigene Wohnungstür in aufgebrochenem Zustand und mit diesem schwarzen Fingerabdruck-sichtbar-mach-Puder beschmiert vorzufinden, ist man wirklich nicht gefasst. Ich war’s zumindest nicht.

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Ein paar Sonnenstrahlen, insu, zwei Canons und ein kleiner Park mitten in der Stadt.

Schön war’s.

Frühling und so

Frühling und so

Und hier gibt’s das komplette Album.

Den Wahrheitsgehalt dieses Spruches habe ich heute einmal richtig auf Herz und Nieren geprüft und ich muss sagen: es stimm! Oh Wunder ;)

Ich bin heute bei wunderschönem (wenn auch bitterkaltem) Herbstwetter mit meiner Cam ein wenig durch Frankfurt getigert und habe ein wenig nach dem kleinen, besonderen Ausschau gehalten. Ob es mir gelungen ist? Ich bin zufrieden und glücklich. Und vor allem haben die 3 Stunden an der frischen Luft mal richtig gut getan :)

Die kleinen Skater waren übrigens dankbare Motive… sie konnten stolz zeigen, was sie drauf haben und ich hab ein paar schöne Fotos abgegriffen ;) Hat richtig Spaß gemacht…

Musikempfehlung hierzu: Dashboard Confessional – Carry this Picture
*mitträller*

Wer hat mich eigentlich auf die blöde Idee gebracht, am heutigen Freitag nach Hause zu meiner Mom zu fahren? An sich wäre die Idee ja nicht einmal halb so doof, weil ich mich unheimlich auf meine Freunde und meine Familie freue, aber meine Fresse, warum gerade HEUTE?

Seit Wochen wird die berühmte Frankfurter Buchmesse beworben. Mit Plakaten und Aufklebern auf dem Boden, Flyern und Reklametafeln. In groß. Und bunt. Und mit Datum. Wer könnte das übersehen? Genau, ich.
Ich mag Bücher. Ich liebe sie sogar. Und ich freue mich darüber, wenn jemand viel liest. Das macht sich nämlich in Ausdruck und Orthographie bemerkbar. Aber an Tagen wie diesen, wo einfach alles schiefzulaufen scheint, wünsch ich mir für ein paar Sekunden die Bücherverbrennung zurück. Diese Unmengen an Leseratten, die durch den Frankfurter Bahnhof zurück in ihre Heimatstädte pilgern, nerven mich. Geht doch zu Hause. Ach nee, Moment, genau das ist ja das Problem. Damn.

Somit sitze ich gerade in dicker Jacke auf dem zugigen Flur meines Ausweich-ICEs (eigentlich fährt ja ein ICE direkt nach Braunschweig durch, der hatte heut aber anscheinend keine Lust und fiel einfach mal aus) und hoffe, jetzt wenigstens bis Hannover zu kommen. Da vorne steht der liebe Bahnbedienstete und kontrolliert. Ich bin gespannt.

5 Minuten. Ticktack. Der Herr will wohl nicht rüberkommen.

Das doofe an den zugigen, kalten Plätzen im Flur ist vor allem, dass es hier keine Steckdosen gibt. Der Akku von meinem Baby hält bei geringer Last (Musik, aber keine Videos – von Platte, nicht von DVD) noch ca. 2,5 Stunden. Bis Hannover sollte das reichen. Hoffentlich.

Der nette Mann hat übrigens gesagt, dass ich mit meinem Ticket auch über Hannover fahren darf. Super. Aber die nette Stimme aus dem Lautsprecher war noch viel netter und hat mit ihrer charmantesten Lautsprecherstimme gesagt, dass wir heute außerplanmäßig auch in Fulda halten und dort für Reisende nach Braunschweig/Hildesheim/Berlin ein Anschlusszug halten wird. Juchuuuh. Plötzlich scheint die Sonne wieder und ich freu mich wieder ein wenig mehr aufs Wochenende. Wie schnell das doch gehen kann…

Update vom Sonntag: 2 Std. stehen macht keinen Spaß. 1 Std. auf dem Boden sitzen auch nicht wirklich. Scheiss DB.

Dank 10-12 Stunden in der Agentur täglich und der Pendelei nach Hamburg und zurück komme ich leider erst jetzt dazu, eine kleine, feine Erinnerung an das letzte Wochenende niederzuschreiben.

Am Sonntag war ich mit meinem kleinen Insu kurzentschlossen im Zoologischen Garten in Frankfurt, den ich bis dahin auch nach zwei Jahren in der Region immernoch nicht gesehen hatte. Strahlender Sonnenschein, Temperaturen jenseits der 20 Grad und einen halbwegs wachen Insu an der Hand gings also ab in den Zoo…
Erste Hürde: die Kasse… Zig Familien mit kreischenden, herumhüpfenden Teppichratten vor und hinter uns *narf*. Nach endlosen Minuten in der prallen Sonne und einem kontaminierenden Festhalten eines der kleinen Monster an meinem Bein, damit es beim Rumspringen nicht umfiel, durften wir endlich unsere Karten kaufen. Insu zeigte also stolz seinen Studentenausweis vor und ich bezahlte den normalen Erwachsenenpreis. Als ich die Karten in der Hand hielt, folgte der erste Lacher:

Unsere Eintrittskarten

Unsere Eintrittskarten

Über diese Karten werde ich mich wohl noch Wochen und Monate freuen, wenn man bedenkt, dass der liebe Insu drei Jährchen jünger als meiner einer ist und ich mich eh schon häufig genug über sein Alter amüsiere ;)

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