Der aufmerksame Leser weiß an dieser Stelle bereits, dass ich dem deutschen Wort wohlgesonnen gegenüber stehe. Jedoch sehe ich mich gezwungen, da es sich mit meiner Leidenschaft für das gesprochene Wort im Allgemeinen ähnlich verhält, auch diese nun zu offenbaren.

Die zugrundeliegende Motivation zum Niederschreiben der folgenden Gedanken fand sich in einer Illusionsproduktion im nahegelegenen Lichtspielhaus mit Namen „Illuminati“. Welch wohlklingender Titel… Leider zeigte sich der Hauptakteur dieses Bewegtbildvortrages nicht mehr ganz so wohlklingend wie noch vor einigen Jahren. Im Gegenteil – seine teils befremdliche Stimme wollte diesmal einfach nicht das sonst so gefühlvoll ausgeworfene, samtene Band des Wiedererkennens und der Geborgenheit um mich legen. Und so sinnierte ich einen Großteil des Filmes darüber, was die Wirkung einer Stimme wirklich ausmachen mag.

[weiterlesen]